Erfahrungsbericht Doris Melcher

Schlafapnoe Erfahrungsbericht -Doris-Melcher

Auf dem Operationstisch liegend flüsterte mir noch eine Schwester ins Ohr: „Frau Dr. Jacobsen ist die Beste in ihrem Fach“… und weg war ich… Wieder aufgewacht fühlte ich mich entspannt, gemittet und spürte, trotz starker Schwellung im Gesicht, dass ich bereits freier atmen konnte. Durch die Vorverlagerung von Unter- und Oberkiefer hatte mir Frau Dr. Jacobsen meine stark verengten Atemwege erweitert.

Herrlich!

Dankbar und stolz den Schritt der OP endlich gewagt zu haben, schmiedete ich fast schon euphorisch Pläne für meine Zukunft. Das war vor 7 Wochen.

Natürlich war ich nach der OP stark geschwollen, hatte Schmerzen und kann bis heute nur flüssige Nahrung zu mir nehmen. Aber: Hej, es lohnt sich! Verglichen mit den vielen Symptomen vor der OP ist es ein Klacks.

Denn: seit der OP spüre ich täglich mehr Energie, verliere endlich an Gewicht, wirke nicht mehr so fahl im Gesicht, verschwinden langsam aber stetig meine vielen Symptome.

Ich schlafe besser und die Atmung wird von Tag zu Tag freier. Es findet Heilung auf allen Ebenen statt.

Diese Odyssee begann vor ca. 8 Jahren. Es ging mir körperlich und seelisch stetig schlechter und ich wanderte von Arzt zu Arzt. Eine schlimme Zeit für mich und mein Umfeld. Vieles musste ich mir von diversen Ärzten anhören. Ratloses, Beleidigendes, Zermürbendes und Erniedrigendes. Ich weinte oft.

Tief in mir wusste ich aber: Die urteilen nach Symptomen und schauen nicht nach der Ursache. Vor drei Jahren äußerte meine Tochter den Verdacht auf Schlafapnoe und schickte mich zu einem Spezialisten.

Es folgten einige Besuche im Schlaflabor, sowie viele Polygraphien zu Hause. Für eine Schlafapnoediagnose hatte ich zu wenige Atemaussetzer. So kam die Vermutung auf, dass ich am UARS-Syndrom erkrankt bin. Eine eher unbekannte Krankheit und irgendwie konnte sie deshalb nicht von diesen Ärzten diagnostiziert werden. Das war schlimm für mich und kostete mich enorme Kraft. Protrusionsschiene, sowie CPAP-Gerät lösten Panikattacken in mir aus. Alles verzögerte sich nach hinten und mir ging es stetig schlechter. Körperlich, wie auch psychisch.

Ende Februar lag ich für drei Wochen mit Thrombosen im linken Bein, Bauchraum und Embolien in der Lunge, auf der Intensivstation. Da wurde mir klar: Jetzt muss ich endlich die Ursache beseitigen, sonst überlebe ich nicht.

Eine Zweitmeinung musste her. Egal ob meine Krankheit Schlafapnoe oder UARS-Syndrom hieß, egal ob die Krankenkasse bezahlt oder nicht, die Operation musste endlich stattfinden damit mein Leben gerettet wird.

Wieder zu Hause füllte ich den Schlafapnoe-Test auf Facebook, der Meoclinic Berlin, aus. Bereits am anderen Tag meldete sich Herr Heiko Musiolik bei mir. Ein Mensch mit einem Herz aus Gold! Endlich nahm mich jemand ernst!

Er erklärte mir geduldig die Zusammenhänge meiner Symptome, sprach mir Mut zu und vermittelte mir Frau Dr. Christine Jacobsen und ihr Top-Team aus Zürich.

Also ging ich mit all meinen Untersuchungsberichten zu Frau Dr. Jacobsen. Innert 30 Sekunden konnte sie aus dem ersten Schlaflaborbericht, der vor drei Jahren stattfand, das UARS-Syndrom diagnostizieren. Ihre professionelle, empathische und fröhliche Art, begeisterte mich damals extrem (und tut es immer wieder aufs Neue.) Dann ging es Schlag auf Schlag.

Heute sitze ich hier, atme, bin total entspannt, glücklich und spüre, wie mein Körper durch den Sauerstoff wieder heilt.

Dass meine Krankenkasse, der ich seit 30 Jahren treu bin, einsieht, dass ich aufrechtstehend mit 4mm Luftröhrendurchmesser definitiv zu wenig Sauerstoff bekomme, um gesund durchs Leben zu gehen, und mir deshalb noch die Operationskosten zurückerstattet, hoffe ich sehr. Schließlich ist es nicht einfach eine Krankenkasse, sondern die Krankenkasse in der Schweiz.

Ja, ich empfehle Ihnen diese Operation. Warten Sie nicht zu lange! Wagen Sie diesen Schritt! Haben Sie den Mut und entscheiden Sie sich für das Leben! Mit genügend Sauerstoff können Körper und Seele wieder heilen.

Dieses Team, bestehend aus Herrn Heiko Musiolik, Frau Dr. Christine Jacobsen, Frau Mihriban Aksu und dem Narkoseteam der Klinik, ist das Beste in diesem Fach. Sie haben mir zurück in mein Leben verholfen!

Doris Melcher